Kampfrichter-Lehrgang am 09.11.2013 in Moers-Repelen

Am 9.11.2013, von 15.00 h bis 20.00 h, fand ein Verbandslehrgang für Kampfrichter im Semi- und Leichtkontakt in Moers statt.

16 Kampfrichter, davon etliche Anfänger, fanden den Weg zu diesem Lehrgang. Besonders erfreut war die Lehrgangsleitung, dass sich mit Florain Hahn und Ludger Mende "altgediente" Kampfrichter, die eine mehrjährige Pause eingelegt hatten, sich dieser Herausforderung stellten.

Den Teilnehmern wurde in lockerer Atmosphäre so einiges abverlangt. Dennoch hatten alle viel Spaß an der Sache.

Zuerst wurde Regelkunde betrieben, anschlie0nd mussten Kämpfe, die per Video gezeigt wurden, beurteilt werden bis es dann in die Sporthalle ging, um reale Kämpfe zu leiten.

Danach ging es zur Listenführung. Als Abschluss legten alle Teilnehmer einen kleinen schriftlichen Leistungdstest ab, den alle bestanden.

Wir freuen uns auch in Zukunft, wenn die Lehrgänge von den erfahrenen, aber auch den "frischen" Kampfrichtern angenommen werden.

Wer Interesse an dieser interssanten Tätigkeit hat, sollte sich in jedem Fall melden.

 

M. Mende



Taijiquan Seminar am 05.10.2013 in Wesel-Büderich

Seminar “Die 5 traditionellen Schulen des Taijiquan“

 

Am Samstag den 05. Oktober fand erstmalig ein umfassendes Seminar zum Taijiquan statt.

Der Verein “Shaolin Kempo Wesel-Büderich e.V.“, unter der Leitung von Manfred Inoue, stellte die Räumlichkeiten, wie auch schon beim besonders gut angekommenen Qigong-Seminar vor 2 Jahren, “Das Spiel der fünf Tiere (Wiqin xi,), bereit.

 

Dieses Seminar richtete sich an alle Kampfkunstinteressierten Sportler/-Innen, als auch an begeisterte Taijiquan-Übende jeden Stils, welche Einblicke theoretischer wie auch praktischer

Art in die sogenannten Hauptstile des Taijiquan gewinnen mochten.

 

Hier wurde jede der fünf traditionellen Schulen des Taijiquan [Chen-, Yang-, Wu- (Yuxiang), Wu-, Sun-Taijiquan] theoretisch angesprochen, wie auch stilbezogene, technische Unterschiede praktisch aufgezeigt, herausgearbeitet und eingeübt.

Durch das hinein Schnuppern in die verschiedenen Schulen, konnten interessante Erkenntnisse zu dieser Kampfkunst erlangt werden und die Taiji-Übenden konnten den eigenen Taiji-Stil, den sie normalerweise praktizieren, noch besser verstehen.

 

Die stilbezogenen Anwendungen mit Partner, zu jeder der traditionellen Schulen, waren für die meisten Übenden sicherlich nochmal ein besonderer Höhepunkt dieses Tages.

 

Für die Teilnehmer sicherlich auch eine bemerkenswerte Erkenntnis, dass die Stile an Hand

der unterschiedlichen Handhaltungen sofort erkennbar sind. Dieses Wissen, wie auch die Erkenntnisse um die technischen Unterschiede dieser traditionellen Stile, wäre auch für jeden Kampfrichter eine Bereicherung und ein Muss für eine gute Bewertungsleistung.

 

Nicht zuletzt durch den Leiter dieses Seminars, Herrn Professor Sun Jianguo, wurde dieses Seminar zu einem besonderen Erlebnis und tollen Erfolg. Mit seiner Frau Dr. Caroline Roblitschka, welche hauptsächlich den theoretische Part, aber auch die zwei Wu-Stile praktisch begleitete, führte er alle Teilnehmer hervorragend durch das Seminar.

 

Die einhellige Meinung der Teilnehmer war, derartige Seminare sollten öfter stattfinden.

 


Sonderlehrgang Kun-Tao am 13.07.13 in Rees

Knapp 20 Kampfsportinteressierte haben sich zum kurzfristig einberufenen „Sonderlehrgang Kun Tao“ am Samstag, den 13. Juli 2013 im Stützpunkt Rees vom Wushu Verband NRW e.V. zusammen gefunden. Trotz des unglaublich heißen Wetters an diesem Wochenende gaben sie in den 6 Zeitstunden alles Erforderliche. Die Bandbreite des Alters reichte von 15 bis 50 Jahren.

 

Kun-Tao ist eine waffenlose Kampfkunst aus Südchina und wurde in den südasiatischen Inseln weiterentwickelt und verbreitet. Das originäre Kun-Tao ist auch heute noch eine relativ unbekannte Kampfkunst, da sie bis heute gegenüber Fremden geheim gehalten und ausschließlich an Chinesen weitergeben wurde. Erst durch den kulturellen Austausch gelangte Kun-Tao über die Jahrhunderte hinweg an die umliegenden Inseln und vermischte sich mit den regionalen Kampfsportarten. Wolfgang Ebel, der das System an diesem Tag verstellte, ist einer der letzten direkten Schüler des aus Indonesien stammenden Großmeisters Humphrey W. Benton. Er konnte aus einem großen Repertoire an Techniken vieles vermitteln, was die Kampfsportler für diesen Tag mitnehmen konnten.

 

Kun-Tao beinhaltet den Angriff auf das Nervensystem des Gegners. Das Wissen um die vitalen Punkte des Körpers und wie sie in den Kampfkünsten genutzt werden können, wurde an diesem Tag als eigenständige Technik vorgestellt. Durch die Kenntnis der Vitalpunkte soll es möglich gemacht werden, aus einer unter Umständen lebensgefährlichen Situation körperlich und psychisch unversehrt hervorzugehen. Beim Kun-Tao werden die energetischen und neurologischen Punkte des Körpers so manipuliert, dass dieser durch Schmerz, Kraftverlust oder Gleichgewichtsstörungen beeinträchtigt wird. Sogar ein Verlust des Bewusstseins ist möglich. Hierzu werden kurze, harte Stöße aus bestimmten Winkeln benutzt, dies ist ein ganz besonderes Merkmal des reinen Kun-Tao. Hierzu können auch alle Körperteile eingesetzt werden. Auf Wunsch durften die Teilnehmer auch die Wirkung von Punkten selbst fühlen und testen.

 

Der Lehrgang selbst war so aufgebaut, dass zunächst die Methodik des Ausweichens und Fegens vorgestellt wurde. Hierzu wurden separat zahlreiche Techniken und Möglichkeiten vorgestellt. Wichtig für die zu Unterrichtenden war es, zu erkennen, dass man mit einfachen Möglichkeiten eine Steuerung der gegnerischen Bewegungen beeinflussen kann. Hilfreich hierfür war die Nutzung der wichtigsten Nervenpunkte/Vitalpunkte in der Selbstverteidigung. Jeder der Teilnehmer konnte selbst Erkennen und Fühlen, wie man Manipulationen des Körpers mit Hilfe der wichtigsten energetischen Punkte durchführen kann.

 

Befreiungstechniken aus Hebeln und Grifftechniken waren ein weiterer Bereich des Tages. Leider kam es aus Zeitmangel dann leider nicht mehr zu den Fußabwehrtechniken. Pünktlich um 17.00 Uhr musste der interessante Tag beendet werden. Erschöpft und zufrieden hat man sich verabschiedet. Es war ein gelungener Tag für den Referenten und die Teilnehmer.

 

Jeder Kampfsport- Interessierte, der mehr über das Kun-Tao und viele andere Kampfsporttechniken kennen lernen will, ist herzlich eingeladen zum Euregio-Budolehrgang,den der Kun-Tao Übach selbst organisiert. Alle Gelder des Lehrgangs dienen einem gemeinnützigen Zweck.
Alle Infos hierzu unter www.euregio-budolehrgang.de

 

Autor: Wolfang Ebel

trad. Wushu LG, Speer (Shi San Qiang) am 25.05.13 in Oberhausen

 

Shi San Qiang - Königin der Waffen.


Ein Speer ist eine Stichwaffe. An einem langen Stock (Speerstange / chinesisch Qianggang) wird eine metallerne Spitze (Speerkopf / chinesisch qiangtou) befestigt und mit rotem Haar ( chinesisch Qiangying) verborgen. Ursprünglich nutzte man dafür Pferdehaar.

 

Diese Bewegungsform mit dem Speer enthält grundlegende Bewegungen, wie Blöcke, Schläge, Drehungen und Sprünge. Dadurch soll der imaginäre Gegner immer wieder durch plötzliche Richtungsänderungen und Stopps verwirrt werden.

 

Grundlegend für das üben mit dem Speer ist eine gute Koordination und Auffassungsgabe. Durch die vielen Drehungen ist diese Form für Neulinge nicht sehr einfach zu erlernen, obwohl es sich um eine Grundform handelt. Kraft den Speer über längere Zeit am gestreckten Arm zu halten und Durchhaltevermögen sind selbstverständlich ebenfalls erforderlich.

 

Aus ganz Nordrhein Westfalen waren Schüler der Wushu Vereine vertreten. Die Schüler taten sich mit dem Studium der Form auch nicht sehr schwer und lernten in kurzer Zeit. Das üben in der Gruppe fiel dabei selbstverständlich leichter als die Einzelvorführung. Alle sind zufrieden und müde nach Hause gegangen und haben sich wieder einen wichtigen Baustein des Wushu aneignen können.

 

Deutsche Wushu Meisterschaft am 18.-19.05.13 in Düsseldorf

Deutsche Wushu Meisterschaft 2013 und Olympia

 

Die Deutsche Wushu Meisterschaft, welche in Düsseldorf am 18. und 19. Mai ausgetragen wurde, stand im Zeichen der Aufnahme des Wushusports in die Familie der olympischen Sportarten.

 

Daher waren ganztägig Journalisten verschiedener Institutionen, unter anderen die des Deutschlandfunks und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, anwesend. Einhergehend mit Interviews und Aufnahmen der Sportler und verschiedener mit der Organisation betrauter Personen.

 

Mit 27 teilnehmenden Vereinen und deren Sportler aus ganz Deutschland, war diese Meisterschaft ein sehr gut angenommenes Event. Der Tonghao e.V. aus München reiste sogar mit einem Reisebus und 65 Personen an, eine starke Angelegenheit.

 

Ausgrichtet wurde diese Meisterschaft vom Tai Wu Dao Verband e.V. unter der Leitung von Andreas Bensiek mit seinem Team.

 

Mit der letzten Siegerehrung am Sonntag gegen 15:00 Uhr, konnten alle Teilnehmer der diesjährigen Deutschen Wushu Meisterschaft, ihren Heimweg antreten.

 

Wir danken allen Teilnehmer für ihr Mitwirken am guten Gelingen, ohne sie gäbe es keine solch tollen Veranstaltungen.

 

budoka_09_2013_Wushu.pdf
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Wushu_ FAZ.pdf
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Fortbildungslehrgang trad. Wushu am 16.03.2013 in Oberhausen

Fortbildungslehrgang trad. Wushu Shaolin Quan, Säbel (Dan Dao)

 

Zum ersten Mal in diesem Jahr kamen Sportler aus ganz Nordrhein Westfalen zusammen um sich in den traditionellen Wettkampfformen zu üben und zu verbessern.

 

Diesmal wurde der Säbel (Dao) und seine erste traditionelle Wettkampfform (Shaolin Dan Dao) bis ins kleinste Detail geübt. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Basis der Sportler gewidmet. Ob "Ma Bu" (Pferdereiter Schritt), "Gong Bu" (Drachen Schritt), "Xu Bu" (Leere Stellung) oder "Pu Bu" (tiefer Schritt), die Details des Wushu Sports wurden wiederholt und vom Referenten Kai Hoffmann verbessert.

 

Anschließend wurde die Grundschule der Waffen erklärt. Hierbei ist es immer wichtig eine gute Kombination auf Schnelligkeit, Kraft und Entspannung zu finden. Beim Waffentraining im Wushu kann man sich merken, dass je enger die Waffe am Körper bleibt, desto besser. Die Kraft kommt, wie so oft, aus der Hüfte. Danach ging es zum Formentraining über.

 

Da sich auch im Wushu viele Akteure auf Waffen spezialisieren, gab es an diesem Tag auch die Möglichkeit andere Formen zu üben. Vor den Augen der Präsidiumsmitglieder des WVNW e.V. Roland Czerni und Jürgen Schubert, wurden ebenfalls Speer (Qiang) und Schwert (Jian) geübt. Hier war den angereisten Schülern die Form bereits bekannt; somit wurden sie verbessert und korrigiert.

 

Einige Sportler kannten die Säbelform bereits, was eine gute Übungsgeschwindigkeit erlaubte. Alle kamen gut mit und konnten sich an vielen Stellen verbessern. Besondern die gedrehten Sprünge mit einer Landung im "Ma Bu" fielen vielen Sportlern schwer, was von den meistern Athleten durch intensives Üben und eine hohe Wieder-holungsrate erfolgreich gemeistert wurde.

 

Wie im modernen Wushu, bestehen die Bewegungsformen im traditionellen Wushu ebenfalls aus 4 Teilen, bzw. 4 Bahnen. Trotz der vielen tiefen Stände und explosiven Bewegungen kamen alle Sportler konditionell gut mit, und erst am Ende hat man einen Verschleiß der Kraftreserven bemerken können.

 

Alles in Allem waren alle Angereisten zufrieden und konnten aus dem geübten eine Menge mitnehmen, um sich im eigenen Training stets zu verbessern. Ein besonder Dank gilt dem Wushu- und Kampfkunstclub aus Lippe, und der Kai Hoffmann Kampfkunstschule aus Essen, die sich mit besonders vielen Sportlern an dieser Verbandsmaßnahme beteiligt haben.

 

Lehrgänge dieser Art - Inhalt von Kai Hoffmann während seines durchgängig dreijährigen Aufenthaltes in einer Schule beim Shaolin Kloster in der Provinz Henan erlernt - werden monatlich vom Wushu Verband Nordrhein Westfalen angeboten.

 

Informationen können Sie jederzeit beim Wushu Verband Nordrhein-Westfalen e.V.

unter www.wushu-nrw.de oder 02841-44878 erhalten.

 

NRW Wushu Landesmeisterschaft am 02.03.2013 in Wesel

 NRW-Wushu Landesmeisterschaft 2013

Ausrichter: Wushu Wesel e.V.

 

Die am 02. März 2013 in Wesel stattgefundene Landesmeisterschaft für chinesische Kampfkünste, organisiert vom WVNW e.V., waren für den Veranstalter und dem ausrichtenden Verein Wushu Wesel e.V. eine gelungene Veranstaltung. Gemeldet hatten sich aus 26 Vereinen über 350 Sportler um sich in den verschiedenen Disziplinen zu messen.

 

Eröffnet wurde die Landesmeisterschaft durch den Vizepräsidenten des WVNW e.V. Roland Czerni, der die erschienenen Sportler und zahlreich erschienenen Zuschauer begrüßte. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wünschte er faire Wettkämpfe und den Zuschauern recht interessante Kämpfe und Vorführungen.

 

Der Verein Wushu Wesel e.V. unter der Leitung von Werner Grett und seinen Helfern schaffte mit der vorbildlichen Ausstattung der Weseler Rundsporthalle, dass zu den sportlichen Leistungen der Teilnehmer diese Veranstaltung auch organisatorisch optimal durchgeführt werden konnte. Auch waren die Bewertungen der Kampfrichter überaus objektiv, so dass bei den Startern kein Unmut über die Vergabe der Punkte / Wertungen aufkam.

 

Über 100 Teilnehmer kämpften im Semi- / Leichtkontaktbereich, in den Formen und Vorführungswettbewerben 250 Teilnehmer um Platzierungen in den 85 Wettkampfklassen.

 

Roland Czerni und Jürgen Schubert führten mit ihrem Team (Kampfrichter und Helfern) durch die gesamte Veranstaltung und hatten die großen und kleinen Probleme jederzeit im Griff.

 

Gegen 11:30 Uhr erschien ein Team des ZDF (drehscheibe Deutschland). Der Regisseur mit seinem Kamerateam war sehr interessiert, war auf allen 4 Wettkampfflächen zugegen und forderte viele Interviews ein. Daraus entstand ein Bericht, welcher am Donnerstag, den 14.03.2013, in der Sendung “drehscheibe Deutschland“ gesendet wurde.

Hierin wurde auch der Weg des Wushu-Sports, hin zu den Olympischen Spielen 2020 erwähnt.

 

budoka_05_2013_Wushu.pdf
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