Niederrhein - Cup 2012 am 17.11.2012 in Moers-Repelen

Auch 2012 organisierte die Shaolin Kempo Abtl. des VfL 08 Repelen e.V. den Niederrhein Cup. Dieses Turnier wurde ins Leben gerufen um den Wettkampfnachwuchs, behutsam an das Wettkampfgeschehen heran zu führen.

 

So gab es bei einigen jungen Nachwuchsteilnehmern auch noch Tränen vor Aufregung kurz vor betreten der Wettkampffläche. Diese wichen jedoch oft den Freuden-tränen für die dann gute Bewertung der Leistung.

 

In diesem Jahr wurde erstmals Selbstverteidigung mit in das Wettkampfprogramm aufge-nommen und die hohe Teilnehmerzahl von 45 Akteuren zeigt, dass es die absolut richtige Entscheidung war.

 

Sehr positiv ist von bei den Punktrichtern anzumerken, dass sie die realistischen und effektiven SV-Techniken besser bewerteten als die Showtechniken.

 

Obwohl die Aktiven des ausrichtenden VfL 08 Repelen nicht vollzählig antreten konnten, weil sie in die Turnierdurchführung eingebunden waren, dominierte auf der Leichtkontaktkampf-fläche jedoch das gelbe VfL-T-Shirt vor allem bei den Finalkämpfen. Dabei bekräftigte Michael Mende Trainer der VfL-Kempoka und WVNW-Landestrainer für Leichtkontaktkampf seine Einladung an alle Leichtkontaktkämpfer des Verbandes, sich jeden Freitag von 20-22 Uhr in der Hans-Lehnhard-Schule, Lerschstr. 21 in 47445 Moers-Repelen beim VfL Training auf kommende Turniere vorzubereiten und stetig zu verbessern. Michael Mende setzt damit den Schwerpunkt auf eine regelmäßige Fortbildung der Leichtkontaktkämpfer statt auf die Fortbildung innerhalb eines Wochenendseminars.

 

Der Niederrhein Cup 2012 bot auch den angemessenen Rahmen für die Ehrung von Pionieren bei der Verbreitung der chin. Kampfkünste in Deutschland wie Florian Hahn, Manfred Stresius, Frank Olislagers, Christopf Lemm die sich seit Jahrzehnten um die Ver-breitung der chin. Kampfkünste bemühen.

 


Ergebnisse_NRC2012.pdf
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Bericht aus China

9th. Zengzhou China International Shaolin Wushu Festival

 

Nach der Anreise am 20. Oktober 2013, die bis knapp nach Mitternacht andauerte, ging es am Sonntag zur Eröffnungsfeier ins Hanghai Stadion, in den Süden von Zhengzhou. Allein diese war wieder mal die komplette Reise wert. Nachdem 35000 Zuschauer einen Countdown zählten ging es für die Fahnenträger ins Stadion. In diesem Jahr war es Kai Hoffmann, welcher mit der deutschen Fahne bereits als dritter einmarschierte. Insgesamt waren Teams aus 73 Ländern mit insgesamt 1300 Teilnehmern vertreten. Nach chinesischer Nationalhymne und endlich langen Reden von wichtigen Personen ging es für die Teamvertreter wieder aus dem Stadion hinaus und schnell zu ihren Plätzen. Sofort begann die Vorführung der Tagou Wushu Akademie. Diese Schule hatte bereits 2008 bei den olympischen Spielen in Peking sowie bei der 2010er Eröffnungsfeier die Kung Fu Performance gezeigt. Mit geschätzten 10000 teilnehmenden Schülern auch wirklich bemerkenswert.

 

Am Montag den 22.10.2012 stand neben einem Besuch des Shaolin Tempels auf dem Songshan in der Nähe der Stadt Dengfeng auch die Zen Musik Zeremonie auf dem Programm. Die Teilnehmer reisten gegen 11:30 Uhr ab und kamen erst nachts nach 23 Uhr wieder im Hotel an. Dieser Trip ist in jedem Fall sehenswert, da man vom Dengfenger Ortseingang, bis zum Eingangstor des Shaolin Tempels durgehend Vorführungen der anliegenden Wushu Akademien bestaunen kann. Dies sind immerhin komplett fast 15 Kilometer, an denen am Straßenrand der chinesische Nationalsport geübt wird. Die Musikzeremonie ist immer ein Highlight, zumal für die Turnierteilnehmer die besten Plätze im mittigen, besten Bereich reserviert waren.

 

Am Dienstag 23.10.2012, ab 14:30 Uhr war für die Sportler Wettkampf angesagt, traditionelle Shaolin Faustformen, und Taijiquan. Nach einem Tag Ruhe und dem Verzicht des Besuches am Shaolin Tempel und der Zen Musik Zeremonie stand für Kai Hoffmann der erste Wettkampftag auf dem Programm. Morgens noch ruhig, aber mit der richtigen Musik in Wettkampflaune versetzt ging es nach dem Mittagessen zur Halle. Mit Polizeieskorte kam der Reisebus zügig durch den Verkehr.

Bis zum eigentlichen Start sollten aber noch weitere 2 Stunden vergehen.

Barbara Maas-Czerni legte mit der 42er Taijiquan Form gut vor und erreichte mit guter Leistung direkt den ersten Platz, obwohl die Gegnerinnen sehr viel jünger waren; die jüngste erst 7 Jahre alt. Die Gegnerinnen kamen aus Macau, Hongkong, Philippinen, Kasachstan, und anderen Ländern. Barbara zeigte eine gute Form und hatte sich die Goldmedaille redlich verdient. Motivation zusätzlich für Kai, ebenfalls alles zu geben.

 

Als Kai´s Kategorie dann an der Reihe war, stand er 36 starken Gegnern gegenüber.Körperbau und Kleidung geben immer wenig Informationen über die Teilnehmer preis.Somit hieß es weiter geduldig sein, und dann auf den Punkt alles freisetzen.

Die Gegner kamen aus folgenden Ländern: Russland, Ruwanda, Dänemark, Congo, Nigeria, Elfenbeinküste, Japan, China, Macau, Frankreich, Pakistan, England, Gabun, Schweiz, Norwegen, Spanien, Kamerun, Indien, Liberia und Kai eben aus Deutschland. Nigeria hatte ein ungewöhnlich breites Starterfeld gemeldet. Erst auf dem Teppich stellte sich allerdings heraus dass sich manche Teilnehmer mehrfach, aber mit unterschiedlichen Formen gemeldet hatten. Durch zusammenlegen der Kategorien hatten mache Sportler, auch aus Frankreich, also nun 2 Möglichkeiten Ihr Können zu zeigen. Dieses ist eigentlich nicht zulässig, wurde aber in diesem Fall dennoch zugelassen.

Ein kleiner Nachteil war, dass man sich nicht in der Halle, sondern draußen im Freien aufwärmen und vorbereiten musste. Erst wenn die Gruppe an der Reihe war, durften alle zusammen die Halle betreten.

Somit hatte man leider auch keine Möglichkeit die Qualität der 14x8 Meter großen Wettkampffläche zu testen. Wichtig dabei ist immer ein guter Stand, und dass die Schuhe nicht rutschen. Aus diesem Grund hatte Kai zwei Paar unterschiedlicher Schuhe mit, die er bei seifigem Untergrund entsprechend hätte wechseln können. Nun wählte er also blind, aber passend zu seinem schwarz-rot-goldenem Anzug seine roten Schuhe aus. Trotz rutschigem Teppich und einem Gewusel von Menschen im Wartebereich lief der Wettkampf ganz gut. Kraft und Geschwindigkeit stimmten und nur an Kleinigkeiten muss demnächst geschraubt werden. Die Wertung mit 8.86 reichte zwar für Platz 1, verfehlten aber Kai´s Ziel einer 9er Wertung.

 

Am gleichen Tag, am 23.10.2012, ab 19:30Uhr wurden die Wettkämpfe traditionelle Waffen ausgetragen.

Dieser Wettkampf war für Kai Hoffmann etwas ruhiger. Obwohl auch hier 30 Starter anwesend waren, und immer zwei gleichzeitig antraten, lief es zügig durch. Mit der Faustform noch als 10ter Starter, war Kai mit dem Langstock nun erst als 24ster an der Reihe. Die Form lief gut, und mit 9.06 Punkten erreichte er die höchste Wertung der Langwaffen.

Auch hier war die Konkurrenz wieder aus der ganzen Welt angereist. Macao, Israel, Liberia, Russland, Zambia, Tansania, Ethiopien, Uganda, Kyrgystan, Azerbaidjan, Zimbabwe, Argentinien, Japan, Spanien, Kamerun, Elfenbeinküste, England, Schweiz, Norwegen und den USA.

 

Mit 2 Goldmedaillen bei 2 Starts kann Kai optimistisch für die WM in Huangshan in seine letzte Trainingswoche in China gehen, bevor es am 05.11.2013 in Huangshan wieder weiter geht.

 

Autoren: Kai Hoffmann / Roland Czerni

 

 

Deutsche Wushu Meisterschaft 2012 in Berlin

Nach 2007 erklärte sich der TSV Spandau 1860 e.V. erneut bereit, die Deutsche

Wushu Meisterschaft 2012 zu Pfingsten auszurichten.

 

Anlass war das zehnjährige Bestehen der Wushu-Abteilung in diesem Traditions-verein. Das Organisationsteam, allen voran die Trainerin und Wushu-Meisterin Wu Min in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Bundes-verbandes, hatte alles super vorbereitet.

 

So konnte das Event pünktlich am Samstag schwerpunktmäßig mit den Leichtkontaktkämpfen. Auf einer 10x10 Meter-Wettkampffläche und mit den Taolu-Wettbewerben auf zwei internationalen Wettkampfflächen, Teppiche mit den Maßen

von 8x14 Meter, beginnen.

 

Hauptkampfrichter im LK-Bereich Ahmad Mahmoudpour erklärte, dass bei dieser Meisterschaft die zu hohen Würfe im Kampf konsequent geahndet werden um die Verletzungen der Vergangenheit zu vermeiden. Gleichzeitig zeigte er sich sehr erfreut, dass immer mehr Sandakämpfer am Leichtkontakt teilnehmen, was die Qualität des Leichtkontakt enorm steigert.

 

Der Wushu & Kampfkunst Club Lippe e.V. unter Leitung von Sergej Merten war traditionell wieder sehr stark vertreten und zeichnet sich vor allem immer wieder durch eine sehr starke Jugendförderung aus und bietet sicher Ansporn für weitere Vereine, ihre Jugend ans Wettkampfgeschehen heranzuführen.

 

Am Abend des 1. Wettkampftages gab es eine Kampfkunstgala, in der die angereisten Meister aus allen Teilen Deutschlands mit Ihren Schülern die ganze Vielfalt des Wushu innerhalb der DWF e.V. zeigten. Zusätzlich aufgewertet wurde diese Gala durch eine Mannschaft der Chinesichen Wushu Federation welche Wushu aus dem Ursprungsland in Perfektion zeigten.

 

Der 2. Wettkampftag wurde von den Formenwettkämpfen bestimmt der von allen Vereinen noch intensiviert werden könnte um das Wettkampf-geschehen noch interessanter zu gestalten. Durch die gute Organisation konnte der 2. Wett-kampftag pünktlich beendet werden, sodass die Teilnehmer noch Zeit hatten am “Karneval der Kulturen" in Berlin teilzunehmen.

 

Über 200 Sportler aus 23 Vereinen kämpften in über 80 Disziplinen um die Medaillien.

 

Die erfolgreichsten Vereine in der Teamwertung Taolu

 

Platz 1 Tonghao Wushu e.V. München

Platz 2 Wushu Verein Tübingen e.V.

Platz 3 TSV Spandau 1860 e.V. Berlin

Platz 4 Wushu & Kampfkunst Club Lippe e.V.

Platz 5 Shaolin Si Shi Gui Guan – Kai Hoffmann Kampfkunstschule e.V.

Platz 6 Wushu Wesel e.V.

Platz 7 VfL Wolfsburg e.V.

Platz 8 VfL 08 Repelen e.V.

Platz 9 WUMAF e.V. Berlin

Platz 10 PSV Cottbus e.V., Abt.: Kampfkünste „Tokugawa“

 

Die erfolgreichsten Vereine in der Teamwertung

Semi- / Leichtkontakt / Sanshou / SV

 

Platz 1 Wushu Wesel e.V.

Platz 2 VfL 08 Repelen e.V.

Platz 3 WUMAF e.V. Berlin

Platz 4 TKD freestyle e.V.

Platz 5 Wushu & Kampfkunst Club Lippe e.V.

Platz 6 TSV Glinde e.V.

Platz 7 Wushu Zentrum Westfalen e.V.

Platz 8 1. SKV Moers e.V.

Platz 9 KSV Moers e.V.

Platz 10 Shaolin Kempo Wesel Büderich e.V.

 


Bericht_DM2012.pdf
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NRW Wushu Landesmeisterschaft 2012 in Moers

Am 17.03.2012 wurde durch den Wushu Verband NRW e.V. die Wushu Landes-meisterschaft 2012 in der Geschwister-Scholl-Sporthalle in Moers ausgerichtet.

Ausrichter waren der 1. SKV Moers e.V. in Kooperation mit der

Kung Fu Schule TAO CHi Oberhausen e.V.

Von den mehr als 80 Vereinen in NRW stürzten sich 22 Vereine in das Turniergeschehen. Besonders erfreulich, dass auch der KSV Moers e.V. nach jahrelanger Abwesenheit wieder teilnahm. Das motiviert sicherlich auch unsere anderen Wushu Vereine auch mal wieder an Turnieren teilzunehmen um sich mit anderen zu messen und somit seine eigenen Leistungen voran zu treiben.

Die meisten Starter bei der Meisterschaft stellte der Verein Wushu & Kampfkunstclub Lippe e.V.

Um sich für die Deutsche Meisterschaft in 26.- 27. Mai 2012 in Berlin zu qualifizieren wurde in folgenden Disziplinen gekämpft:

- Taolu

- Selbstverteidigung

- Leicht- Semikontakt

- Synchron Formen

Erfreulich ist, dass wieder ein gutes bis sehr gutes Leistungsniveau bei den Sportlern gezeigt wurde. Des weiteren suchen wir auch immer wieder Vereine die bereit sind eine Meisterschaft auszurichten. Interessentenanfragen nimmt der Verband jederzeit gern entgegen.Oliver Spitzer, Patrick Wiechert und Karsten Schubert erhielten für ihren langjährigen Einsatz als Kampfrichter im Semi-/LK-Bereich die Kampfrichter Lizenz „B“ verliehen.

Mit vielen Einzelerfolgen und Mannschaftserfolgen traten folgende Mannschaften ihre Heimreise an:

 

Teamsieger im Formen- u. Vorführungsbereich

 

1. Wushu & Kampfkunstclub Lippe e.V.

2. Wushu Wesel e.V.

3. Taoist Arts Organisation e.V.

 

Teamsieger im Semi- u. Leichtkontaktbereich

 

1. Wushu & Kampfkunstclub Lippe e.V.

2. BC Betzdorf e.V.

3. VfL 08 Repelen e.V.

 

Bericht Wushu LM 2012_2.pdf
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